Salz auf Löffeln

SALZ – EIN MILLIONEN JAHRE ALTES GEWÜRZ

Speisesalz wird bereits seit hunderten Jahren in unseren heimischen Küchen als Würzmittel angewendet. Früher diente Salz zudem sehr häufig, um die Lebensmittel zu konservieren.

Die älteste Methode für die Salzgewinnung erfolgt über sogenannte „Salzgärten“.
Diese liegen an meist felsigen Küsten und können auch besichtigt werden, zum Beispiel auf Malta oder in Frankreich.

Wo wird welches Salz gewonnen?

Steinsalz

Salz, das unterhalb der Erdoberfläche abgebaut wird, bezeichnet man üblicherweise als Steinsalz. Es wird zum Beispiel in den Hallstätter Salzwelten aus dem Bergen gesprengt, gereinigt und gemahlen.

Fleur de Sel

Bei Fleur de Sel handelt es sich genau genommen um eine spezielle Art des Meersalzes.

Es bedeutet übersetzt aus dem französischen auch „Salzblume“. Für die Gewinnung wird das Wasser in eigene Salzgärten geleitet und sobald diese vollständig befüllt sind, wird der Zufluss gestoppt. Mit ausreichend Sonne und Wind, trocknet dann das Wasser auf und die Kristallisierung der Salze beginnt. Die Salzbauern schöpfen dann die auf der Wasseroberfläche entstehenden Salzkristalle vorsichtig ab und trocknen diese.

Meersalz

Das Meersalz wird, wie auch bereits etwas weiter oben beschrieben, in Salzgärten gewonnen. Das Wasser fließt entweder selbstständig in die vorgesehenen Becken oder wird dahingeleitet. In ausreichend warmen bzw. sonnigen Regionen mit ausreichend Wind trocknen diese Becken dann langsam auf und die Salzproduktion startet. Dies geschieht meist über die natürliche Verdunstung des Wassers.

Salzherstellung in Österreich

Das im Österreichischen-Handel vertretene Speisesalz stammt zumeist aus dem schönen Salzkammergut, genauer gesagt aus den Hallstätter, Halleiner sowie Altausseer Salzbergen.

Nähere Informationen zu den Salzwelten und rund um die Besichtigungen findest du hier: https://www.salzwelten.at/

Das Salz lagerte sich hier bereits vor über 250-Millionen-Jahren, zu dieser Zeit war die Erde noch vollständig von Gewässern bedeckt.Falls du dich nun wundern solltest, wieso auf unserem im Supermarkt gekauften Salz in Mindesthaltbarkeitsdatum steht, habe ich eine Antwort für dich.

Es ist gemäß des österreichischem Lebensmittelgesetzes vorgeschrieben ein Mindesthaltbarkeitsdatum auf jedem Produkt anzudrucken. Du kannst also, völlig bedenkenlos das Salz auch danach noch verzehren. Hier gilt immer die Regel, Form, Farbe, Geruch und Geschmack.

In Österreich wird der durchschnittliche Salzkonsum auf acht Gramm für Frauen und neun Gramm für Männer geschätzt. Die Menge Salz, die der Körper tatsächlich braucht, liegt allerdings sehr weit darunter. Das Problem an der Sache: Viele Lebensmittel enthalten derart hohe Salzdosen, dass dieser Grenzwert bereits zu Mittag überschritten wird.

Wer über Monate hinweg zu viel Salz zu sich nimmt, lässt seinen Körper austrocknen und erhöht zugleich seinen Blutdruck. Dadurch steigt das Risiko einen Herzinfakt zu erleiden um ein Vielfaches.

Wusstest du schon?

Erwachsene sollten laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) nur ca. 6 Gramm Salz pro Tag zu sich nehmen da Natrium vor allem mit Schweiß und Urin ständig ausgeschieden wird.

5 Salzbomben im Überblick: Wurst, Käse, Brot, Senf, Matjes-, Heringsfilet

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
2 Bewertungen
Oldest
Newest Most Voted
Inline Feedbacks
View all comments
Sabine Haider

Danke für diesen Beitrag

Christoph Naderer

Sehr informativer Artikel! :-)